Das Format von DIGITAL im DIALOG 2018: Open-Space Plus

Was ist dieses Open-Space und woher kommt es?

Ausgangslage für die Entwicklung des Open-Space war eine Beobachtung von Henry Owens, während einer jährlichen Management Konferenz, für deren Organisation er verantwortlich war. Im Gespräch mit den Teilnehmenden stellte er fest, dass die Mehrheit der Teilnehmenden die informellen Gespräche in den Kaffeepausen als effektivsten Teil der Konferenz betrachteten.

Daraufhin überlegte Owens im Vorfeld der nächsten Konferenz, wie es möglich sein könnte, die Dynamik und Agilität der Pausengespräche auf die gesamte Veranstaltung zu überführen. So kam es 1985 zur ersten Konferenz ohne Kontrolle oder Steuerung von außen. Im Zentrum standen allein die Selbstorganisation der Teilnehmenden sowie deren Anliegen, Probleme und Themen.

Die Open-Space Konferenz war geboren.

 

Wie funktioniert das jetzt genau?

Ausgangspunkt für eine Open-Space Konferenz ist die Anliegensammlung. Hier werden die Anliegen formuliert. Anliegen können sowohl vage Themen als auch spezifische Fragestellungen sein. Diese werden auf einem Blatt Papier formuliert und von den jeweiligen „Themenpaten“ an die Anliegenwand gepinnt. Dabei gibt es keine Begrenzung: Sie können sowohl ein Anliegen formulieren oder auch 10 oder 100. Sind alle Anliegen eingebracht, geht es zum nächsten Schritt.

Es folgt der Marktplatz der Ideen. Hier werden die Teilnehmenden gebeten sich über die formulierten Anliegen einen Überblick zu verschaffen und sich bei den Themen Ihrer Wahl einzutragen. Sollten mehrere Themen parallel stattfinden, kann hier darüber gesprochen werden, die Themen gegebenenfalls auf eine andere Runde zu verschieben. Des Weiteren kann auch darüber diskutiert werden, ob es nicht sinnvoll wäre inhaltlich ähnliche Themen zusammenzulegen.

Nach dem Marktplatz beginnt die Gruppenarbeitsphase. Sie ist das Herzstück jeder Open-Space Konferenz, denn hier findet die inhaltliche Arbeit statt. Die Themenpaten erklären ihr Anliegen nochmals kurz und können bei Bedarf auch die Moderation des Slots übernehmen. Die zentralen Ergebnisse werden auf bereit liegenden Dokumentationsbögen zusammengefasst und im Anschluss an die Dokumentationswand gepinnt.

Das Abschlussplenum bildet den Ausklang des Tages. Hier können sich die Teilnehmenden nochmals austauschen.  Dazu gehören sowohl inhaltliche Statements, als auch Reflexionen über die Veranstaltung an sich.

Generell gelten für Open-Space Ansätze die folgenden vier Prinzipien:

  1. Die da sind, sind genau die Richtigen.
  2. Was auch geschehen mag – es ist das einzige, was geschehen kann.
  3. Wann immer es beginnt, es ist die richtige Zeit.
  4. Vorbei ist vorbei.

 

Warum Open-Space plus?

Wir haben in der Vergangenheit immer wieder festgestellt, dass reine Open-Space Konferenzen mit Startschwierigkeiten zu kämpfen haben. Dies resultiert unserer Ansicht nach daher, dass die Anliegensammlung und das daran anschließende Agendasetting bereits zu Beginn des Tages festgelegt werden. Nicht alle von uns befinden sich allerdings schon morgens in ihrer kreativen Hochphase.

Deshalb werden wir bei DIGITAL im DIALOG den Tag mit einer Gruppenarbeitsphase zu Impuls-Themen beginnen.,. Dafür konnten wir profilierte Themenpaten gewinnen, die sich freuen die erste Runde mit Ihnen zu gestalten.

 

Und was habe ich nun davon?

Durch DIGITAL im DIALOG 2018 2018  erhalten Sie aktuelle und praktische Hinweise für Ihren Arbeitsalltag zu den Themen E-Partizipation, Innovation und das Onlinezugangsgesetz. Zudem haben Sie die Gelegenheit, sich mit anderen Expert*innen genau zu Ihren eigenen Themen und Fragen auszutauschen,.

Alle Ergebnisse des Tages werden dokumentiert und auf unserer Website zur Verfügung gestellt. So gehen garantiert keine Inhalte verloren und Sie können die Veranstaltung nachhaltig für Ihren Arbeitsalltag nutzen.

 

Alles klar?

Falls nicht und Sie noch weitere Fragen oder Anregungen haben, sprechen Sie uns an

Wir freuen uns auf einen produktiven Tag mit Ihnen!

 

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